Das Katzenohr

Das gesunde Ohr ist sauber, frei von Geruch, hat eine rosa Farbe und eine geringe Menge Ohrenschmalz.Bildvergrößerung bitte hier klicken
Prüfen Sie die Ohren Ihrer Katze regelmäßig!

Anzeichen für Ohrerkrankungen

  • unangenehmer Geruch
  • exzessives Kratzen am Ohr und am Kopf
  • empfindliche Reaktionen auf Berührungen des Ohres
  • ständiges Schütteln des Kopfes in eine Richtung
  • schwarze oder gelbliche Verunreinigungen
  • Rötungen und/oder Schwellungen
  • Verhaltensänderungen wie z. B. Schwerhörigkeit, Niedergeschlagenheit oder Nervosität
  • Ansammlung von größeren Mengen dunkelbraunen Ohrenschmalzes
  • Desorientierung

Verschiedene Ohrerkrankungen

Entzündung des äußeren Gehörgganges (Otitis Externa)
Infektionen des äußeren Gehörganges und des Mittelohres (Otitis media) werden meistens durch Bakterien oder Hefen verursacht. Ein weiterer Grund könnte ein Gegenstand im Ohrkanal sein. Hier ist schnelles Handeln wichtig, denn Ihre Katze wird sich mit einer Ohrinfektion fürchterlich unwohl fühlen!
Gegen Hefen wirkt ein Antimykotikum, bei bakteriell bedingter Infektion wendet man ein Antibiotikum an.
Ohrinfektionen können aber auch ein Anzeichen für andere Störungen des Organismus sein, z. B. Allergien, Veränderung der Hormonproduktion, oder erbliche Defekte.
Ihr Tierarzt wird dem auf den Grund gehen und die beste Therapie für Ihre Katze anwenden.

Ohrenmilben
Ohrmilben sind Ektoparasiten, die sehr leicht von einem auf das andere Tier übertragen werden können.
Das auffälligste Symptom ist das exzessive Kratzen am Ohr.
Diese Parasiten erzeugen dunklen, krümeligen Schmutz, der aussieht wie Kaffeesatz.

Bluterguß in der Ohrmuschel
Durch starkes Kopfschütteln, Scheuern oder einen Schlag auf das Ohr kann es zu einer Verletzung eines Blutgefäßes kommen. Das austretende Blut sammelt sich in der Ohrmuschel, ein Hämatom ist entstanden.

Taubheit
Taubheit kann aus einer Infektion resultieren, tritt aber auch auf wenn die Katze einem zu starken Lärm ausgesetzt wurde.
Auch ein Schlag oder ein anderes Trauma kann der Auslöser für den Verlust des Gehörs sein. Außerdem ist dieses Problem erblich, einige Katzen kommen schon taub auf die Welt. Leider kann man die Gehörlosigkeit häufig nicht therapieren.

Vorsorge

Die Anwendung einer Ohrlotion hilft das Ohr sauber zu halten, was die Voraussetzung für ein gesundes Katzenohr ist.

So verabreichen Sie Ihrer Katze Ohrentropfen oder OhrensalbenSo verabreichen Sie Ihrer Katze Ohrentropfen oder Ohrensalben

  • Säubern Sie das äußere Ohr mit einem Wattebausch und einer Lösung, die Sie von Ihrem Tierarzt erhalten können.
  • Legen Sie die Ohrmuschel vorsichtig über den Kopf und applizieren Sie das Ohrmittel am tiefsten Punkt des Gehörkanals.
  • Damit das Medikament noch tiefer in das Ohr gelangen kann, massieren Sie den Ohrgrund sanft. Wenn Sie ein „quatschendes" Geräusch vernehmen, können Sie sicher sein, dass Sie das Medikament korrekt eingebracht haben.  
Dr. med. vet. Dr. (Univ. Turin)

peter schunk

EXKLUSIV IN UNSERER PRAXIS:

Herr Dr. Schunk ist Mitglied im Dortmunder Kreis DOK Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V., sowie Mitglied in der Gesellschaft für Röntgendiagnostik genetisch beeinflusster Skeletterkrankungen bei Kleintieren e.V. (GRSK).

Eine tierärztliche Untersuchung auf erbliche Augenerkrankungen Ihres Hundes oder Ihrer Katze ist kurzfristig innerhalb von einer bis 24 Stunden möglich – vereinbaren Sie Ihren Sofort-Termin am besten direkt telefonisch!

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