Vor und nach der Operation

Eine schwere Erkrankung oder Verletzung Ihres Hundes erfordert unter Umständen eine Operation.
So eine Situation ist nicht nur für das Tier, sondern auch für Sie als Tierhalter nervlich sehr belastend.
Damit die Zeit vor und nach der Operation so komplikationslos wie möglich verläuft, erhalten Sie hier einige Informationen:

Vor der Operation

  • Vor der geplanten Operation wird der Tierarzt Ihren Hund untersuchen. Er möchte sich vergewissern, dass Ihr Hund in einer guten Verfassung ist .
  • Gehen Sie sicher, dass der Hund die notwendigen Impfungen hat
  • Ihr Tierarzt wird wahrscheinlich eine Blutuntersuchung vorschlagen. Damit kann das Narkoserisiko besser eingeschätzt werden
  • Möglicherweise muss Ihr Hund einige Tage vor der OP Antibiotika einnehmen, dadurch ist er nach dem Eingriff besser vor bakteriellen Infektionen geschützt.
  • Vor der OP muss Ihr Hund nüchtern sein. Hunde, die mehr als 20 kg wiegen, sollten 12 Stunden vorher nichts mehr fressen und 3 Stunden vorher nichts mehr trinken. Wiegt der Hund unter 4 kg, reicht ein 8- stündiger Futterentzug aus.

Nach der Operation

  • Nach der Operation wird Ihr Hund erst noch ein wenig schwach und müde von der Narkose sein. Lassen Sie ihn sich in ruhiger Atmosphäre erholen!
  • Tragen Sie Ihren Hund ins Auto oder transportieren Sie ihn in einer Transportbox, um Verletzungen durch z. B. Stolpern zu vermeiden. Ihr Hund wird nach der OP noch etwas wackelig auf den Beinen sein!
  • Erst wenn Ihr Hund wieder ganz wach ist und realisiert hat, dass er zu Hause ist, dürfen Sie ihm Wasser geben. Ihr Tierarzt wird Ihnen mitteilen, wann Ihr Hund das erste Mal nach der OP gefüttert werden darf und ob eine spezielle postoperative Diät angebracht ist.
  • Verhindern Sie bitte bis zum Ziehen der Fäden ein zu starkes Toben oder Klettern Ihres Hundes. Es bestünde die Gefahr, dass eine OP-Naht wieder aufreißt.
  • Beachten Sie alle Anweisungen Ihres Tierarztes, eventuell muss Ihr Hund nach dem Eingriff Medikamente bekommen.
  • Gewöhnlich werden 10 Tage nach der Operation die Fäden gezogen. Achten Sie bis dahin auf Rötungen oder Schwellungen an den Narben. Sollten Sie Irritationen im Gebiet der Naht erkennen, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Tierarzt.
  • Versuchen Sie Ihr Tier vom Lecken an der Wunde abzuhalten, die Wunde könnte sich durch den Speichel entzünden. Falls Ihr Hund tagsüber alleine zu Hause ist, bitten Sie Ihren Tierarzt um eine Halskrause.
Dr. med. vet. Dr. (Univ. Turin)

peter schunk

EXKLUSIV IN UNSERER PRAXIS:

Herr Dr. Schunk ist Mitglied im Dortmunder Kreis DOK Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V., sowie Mitglied in der Gesellschaft für Röntgendiagnostik genetisch beeinflusster Skeletterkrankungen bei Kleintieren e.V. (GRSK).

Eine tierärztliche Untersuchung auf erbliche Augenerkrankungen Ihres Hundes oder Ihrer Katze ist kurzfristig innerhalb von einer bis 24 Stunden möglich – vereinbaren Sie Ihren Sofort-Termin am besten direkt telefonisch!

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